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Blutdruck messen Praxis Dr. Denne

Der „Druck im Kessel“ – entscheidend für den ganzen Körper

Der Blutdruck bestimmt, wie gut unsere Organe mit Blut und Nährstoffen versorgt werden und wie zuverlässig diese ihre Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel wieder in die Blutbahn abgeben können.

Ist der „Druck im Kessel“ zu niedrig, funktioniert die Versorgung nicht ausreichend. Ist er zu hoch, kann das im schlimmsten Fall zu Organversagen, Blutungen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen.

Das Problem: Bei etwa jedem achten Bundesbürger laufen diese Prozesse im Hintergrund ab, ohne dass es bemerkt wird. Wird Bluthochdruck dann irgendwann entdeckt, sind die Schäden häufig bereits vorhanden – und machen die Behandlung im Nachhinein schwieriger. Es entsteht zudem ein Teufelskreis: Der erhöhte Blutdruck verursacht Schäden im ganzen Körper, und diese Schäden wiederum erschweren die Einstellung des Blutdrucks.

Blutdruck messen und EKG in der kardiologischen Praxis Dr. Denne

Wann eine Blutdruckmessung sinnvoll ist:

Unter diesen Voraussetzungen lohnt es sich grundsätzlich immer, den eigenen Blutdruck zu kennen – auch ohne konkreten Anlass.

 

Die medizinischen Fachgesellschaften geben zwar klare Empfehlungen, wer wie oft messen sollte. In der Praxis lässt sich das jedoch nicht immer pauschal übertragen.

 

Deshalb ist es sinnvoll, gemeinsam zu klären:

  • wie häufig eine Messung in Ihrem Fall sinnvoll ist, bis sie Klarheit bringt

  • ob eine Selbstmessung zu Hause sinnvoll ist

  • und wie diese konkret durchgeführt werden sollte

Gleichzeitig gilt wie bei vielen Dingen in der Medizin: Man sollte es auch nicht übertreiben mit dem Messen. Wer sich zu stark auf seine „inneren Werte“ fokussiert, läuft Gefahr, sich selbst psychisch unter Druck zu setzen – in dem Falle im wahrsten Sinne des Wortes. Eine sogenannte somatische Fixierung kann nämlich über die zwangsläufige Stressreaktion des Körpers selbst zu erhöhtem Blutdruck führen.

Meet Dr. Dixon

Wie die Messung abläuft

Damit Blutdruckwerte aussagekräftig sind, kommt es auf die richtige Durchführung an.

Wichtig ist:

  • vor der Messung mehrere Minuten Ruhe (mindestens 3, besser 5–10 Minuten) einhalten

  • eine entspannte Position im Sitzen oder Liegen

  • der Arm sollte vollständig und ruhig auf einer Unterlage aufliegen

  • während der Messung nicht sprechen und sich nicht bewegen

 

Auch die richtige Manschettengröße ist entscheidend. Bei abweichendem Oberarmumfang sollte dieser mit einer Maßbandrolle in Oberarmmitte gemessen und entsprechend berücksichtigt werden.

Handgelenksmessgeräte liefern häufig ungenaue Werte und sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden.

Die Messung kann erfolgen:

  • zu Hause, z. B. gängigerweise über zwei Wochen hinweg morgens vor dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen mit Dokumentation der Werte und besonderer Ereignisse oder Symptome in einem gesonderten Tagebuch oder einer entsprechenden Smartphone-App

  • in der Praxis zur punktuellen Kontrolle

  • als 24-Stunden-Messung, bei der automatisch in regelmäßigen Abständen (meist alle halbe Stunde) gemessen wird

 

Gerade die 24-Stunden-Messung hilft, Unklarheiten zu klären und ein realistisches Gesamtbild zu bekommen.

Was eine gute Blutdruckmessung bedeutet

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann alle Organe betreffen – auch beispielsweise das Auge und damit im Endeffekt natürlich unser Sehvermögen.

Neben den gesundheitlichen Folgen gibt es auch ganz praktische, monetäre Auswirkungen: Versicherungen bewerten Bluthochdruck häufig als Risiko, was zu höheren Beiträgen oder Leistungseinschränkungen z. B. in der privaten Krankenversicherung oder bei Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherungen führen kann. Das kann sich auf wichtige Lebensentscheidungen auswirken – etwa bei der Absicherung der eigenen Arbeitskraft oder bei größeren finanziellen Vorhaben.

Bluthochdruck betrifft dabei nicht nur ältere Menschen. Auch Jüngere können betroffen sein – gerade in Phasen, in denen wichtige Weichen der eigenen Lebensplanung gestellt werden.

Der entscheidende Punkt ist: Viele dieser Schäden sind grundsätzlich vermeidbar.

 

Deshalb ist es gut investierte Zeit, sich mit dem eigenen Blutdruck auseinanderzusetzen und ihn – wenn nötig – gezielt zu beeinflussen. In vielen Fällen gelingt das zunächst über Lebensstiländerungen hin zu weniger Stress, aktiven Entspannungsübungen, gesünderer Ernährungsweise mit weniger Kaffee und/oder Alkohol, ausreichend Schlaf und regelmäßiger Bewegung. Je nach Stadium der Erkrankung sind aber Medikamente Pflicht.

Besonderheit unserer Praxis

Der Blutdruck gehört zum Herz-Kreislauf-System und ist damit ein zentrales Thema sowohl der Allgemeinmedizin als auch der Kardiologie.

 

In unserer Praxis wird er aus beiden Blickwinkeln betrachtet. Dieses „doppelt gemoppelt“ ist hier durchaus sinnvoll – weil es hilft, Zusammenhänge und die daraus resultierenden Gefahren besser zu erkennen und langfristig stabilere Ergebnisse zu erzielen.

Blutdruckmessung in der Praxis Dr. Denne, Kardiologe

Setzen Sie sich nicht unnötig unter Druck und lassen Sie Ihren Blutdruck bei uns kontrollieren

Wenn Sie Ihren Blutdruck überprüfen oder einstellen lassen möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin.

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